Freitag, 25. November 2011

Tacos, Mezcal und schöne Strände!

Trotz allen Negativschlagzeilen und Horrorgeschichten setzten wir unseren Plan fort und fliegen über Miami nach Mexiko City. Am Flughafen holt uns eine Freundin ab mit der wir in Neuseeland dieselbe Couch gesurft haben. Leticia chauffiert uns sicher durch die über 20 Millionen Metropole und beschert uns einen super Start im Land der vielen Köstlichkeiten.



In einem schönen Hostel in der Zona Rosa bereiten wir uns auf die bevorstehenden 6 Wochen vor. 
Neben dem wir uns unsere Köpfe zerbrechen, in welche Richtung wir starten sollen, erkunden wir die Altstadt, probieren uns durch die mexikanische Speisekarte und besuchen in Teotihuacan die weltweit drittgrössten Pyramiden.

Der Zocaló



Centro Historico



Teotihuacan

Auf der Pyramide de Sol


Die erste Destination heisst Oaxaca, ein friedliches Kolonialörtchen und Hauptstadt des legendären Mezcals. Neben einem schönen Zentrum hat der Ort eine unglaublich vielfältige Umgebung zu bieten. In Mont  Alban und Mitla begeben wir uns auf die Spuren der Azteken, Mayas und Tolteken. 

Die Gassen von Oaxaca

Die Ruinen von Mont Alban






In Hierve del Agua baden wir in Abgrund nahen Quellen und wandern um die eingefroren zu scheinenden Wasserfälle, die aus über Millionen von Jahren abgelagerten Mineralien entstanden.








Mitla





Es gäbe noch viel zu sehen aber das Strandfieber zieht uns wieter and die Küste. Während den acht Stunden in einem 3. Klasse Bus, durch 10'00 Kurven stiel die Hügel runter wird uns kotzübel und wir sind um so glücklicher wieder an unserem geliebten Pazifik zu sein. Auch hier gibts endlos schöne Örtchen aber wir suchen uns bewusst ein uns mehrfach empfohlenes Strandörtchen aus. Zipolite steht für Strand, hohe Wellen, viele Hängematten, gutes Essen und eine über entspannte Atmosphäre. Genau richtig um wieder mal runterzufahren und auf unserem Balkon mit Meerblick können wir unser Spanisch wieder etwas aufzupolieren.

Auf der Ladeflaeche eines Pick-Ups gehts ueber die letzten Kilometer zum Strand


Playa de los Muertes in Zipolite


Unser Zimmer








Dienstag, 22. November 2011

New York, New York!


Ein Klassiker den auch wir gesehen haben müssen. Die Unterkunftspreise sind haarsträubend und so mieten wir uns für eine Woche bei einem Linksaktivisten, halblegal in einem zur Räumung stehenden Haus ein. Unser Zimmer ist in Williamsburg Brooklyn an der Bedford Avenue, dem zur Zeit angesagtesten Viertel New Yorks. Die Strasse ist gesäumt mit Bars und hippen Kneipen und der Alterschnitt liegt etwa um die dreissig. Hier ist die perfekte Basis um die Stadt zu erkunden aber wir merken schnell wie viel New York zu bieten hat und dass eine Woche unmöglich für alles reicht.


Alexa zeigt uns einige Insidertipps wie die Brooklyn Brewery,




5Pointz in Queens und 



 ein frerakiges Konzert im Union Pool.


Des weiteren erkunden wir den Timesquare bei Regen


und Schönwetter.


Brooklyn in der Abendsonne


Wir besuchen den Highland Park,


Manhatten,


die Lady Liberty,


stolpern über die Brooklyn Bridge,




fahren nach Coney Island,


geniessen den Sonnenuntergang,


besichtigen auf dem Empire State Building die Stadt aus der Vogelperspektive,



naschen leckere Cupcakes und


fotografieren den Klassiker; Flat Iron.



Dienstag, 15. November 2011

Kanada




Schon auf dem Flug von LA nach Toronto freuen wir uns darüber, uns zu den glücklichen zu zählen, die vom Flughafen abgeholt werden. Bei Raphaela, einer alten Schulfreundin und Rob, werden wir herzlichst empfangen.Die beiden wohnen in Richmond Hill, einem Vorort von Toronto wo wir für zwei Wochn wieder mal etwas wie ein Zuhause haben.


Rob und Raphaela




Karibana Parade




Wir gehen häufig aus, erkunden Down Town und machen einen Ausflug zu den Niagarafällen.




Übers Internet finden wir eine Mitfahrgelegenheit nach Montreal. Schon am Telefon klingt Victor, der Fahrer, begeistert als ich ihm erzähle, dass wir Bachkpacker sind. Da Hauptsaison und somit schwierig eine Unterkunft zu finden sei, lädt er uns kurzerhand zu sich nach Hause ein. Hier, ein wenig ausserhalb der Stadt am Fluss gelegen, verbringen wir die nächsten paar Tage. Bevor er wieder auf Geschäftsreise muss, zeigt uns Victor die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Danach erkunden wir die Stadt per ö.V. oder genissen die Umgebung mit seinem ukrainischen Mitbewohner Andrej.

Victor



Andrej am Zuerigschnaetzlets essen...

Notre-Dame





 Die lieben und gastfreundlichen Kanadier haben uns nicht nur vor dem Ruin bewahrt sondern haben uns sogar ermöglicht einige extra Fränkli zu sparen um uns ein Auto zu mieten. Mit einem schnittigen Yaris fahren wir übermütig in Quebec City ein. Der Blitzer am Stadteingang dämpft zwar ein wenig aber die Freude über unseren neuen Flitzer vermag er nicht zu trüben. Die älteste Stadt Nordamerikas strahlt trotz Touristenüberflutung eine Menge Charme aus. Wir genissen den Sonnenuntergang vom Festungshügel und schlendern durch die Kopfsteingepflasterten Gassen. 



  Ein Stadtoriginal erzählt uns die Geschichte über Quebec, seine Umgebung und gibt uns Tips für die Weiterfahrt.

Über die Montmerency Falls und weiteren Stops ziehen wir weiter, dem Fijord entlang, Richtung Norden. In der Meereszunge von Tadousac sehen wir unweit vom Ufer einige Walrücken auf-und abtauchen. Wir reservieren eine Zodiac-Tour für Morgen früh und stellen unser Zelt auf einem Campingplatz in Bergeronnes.



Die Tour fällt leider wegen zu hohen Wellen ins Wasser. Auch sonst spielt das Wetter nicht mehr mit und vermiest uns auch noch die Suche nach Bären und Elchen. So geniessen  wir halt die verregneten aber schönen Wälder und Seen vom Auto aus. Nach einem Abstecher in Saguenay  und Chicoutemi machen wir uns über die bis anhin schönste Strecke zurück an den Hauptfijord und an diesem entlang der alten Königsroute über Trois Rivieres zurück nach Montreal.





 Wir bleiben noch einen Tag um uns zu verabschieden und unsere Sachen fürs nächste Ziel zu packen. Victor bringt uns frühmorgens zum Bahnhof wo wir den Zug nach New York nehmen